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Kreisklasse: Durchweg positive Ergebnisse zum Saisonhalali

Der letzte Spieltag der Kreisklassensaison 2013/14 führte die Mannschaft nach Bautzen in die Daimler Halle gegen die weiter hinten platzierten Mannschaften von MSV 3 und Sokol Bautzen. Mit nur sieben angetretenen Spielern nahezu jeglicher taktischen Flexibilität beraubt, wollte der SVV alles versuchen, um den dritten Platz in der Meisterschaft abzusichern. Pünktlich zum Saisonabschluß tauchten auch die langzeitverletzten Lars und Daniel wieder auf, um sich ganz in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

Das erste Spiel gegen den Vorletzten vom MSV begann zum Satzanfang jeweils sehr stockend. Der Gegner machte völlig überraschend die ersten drei Punkte. In Satz Eins dominierte der SVV danach aber deutlich, auch weil die bulligen Angreifer des Gegners die Angriffsschläge sehr oft im Netz oder im Aus landen ließen. Zudem wurde das eigene Spiel präziser und ein 25:13 war ein deutlicher Ausdruck spielerischer Überlegenheit. Es ist ja aber schon fast Tradition, dass zwei gleichmäßig gute Sätze nur schwer aufs Parkett zu zaubern sind. So wurde der Gegner im zweiten Satz wieder aufgebaut und das Niveau des SVV runtergeschraubt. Daniel hatte nach seiner langen Auszeit überraschenderweise große Schwierigkeiten bei den Basics. Aber auch die Anderen erlaubten sich jeder mindestens einen „Bock“. So wurde der Satz zu einem Duell auf Augenhöhe mit dem Tabellenletzten. Dirk rettete mit einem fiesen Lupfer aus der Zuspielposition den Satz zum 25:23. Uff.

Die Art und Weise der Darbietung des SVV im ersten Spiel ließ nicht viel Gutes hoffen gegen den deutlich stärker einzuschätzenden Gegner des zweiten Matches. Die Sokoler hatten sich im Hinspiel sehr gewehrt und den zweiten Satz nur mit 25:27 abgegeben. Da musste jetzt mal ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Es ruckte ein wenig und das reichte auch. Zusätzlich taktierte Neukirch und wählte nach der gewonnenen Auslosung nicht das Spielfeld, auf dem man sich eingespielt hatte. Ein Novum, das auch den Gegner verwirrte. Sokol hatte auch nicht gerade seinen besten Tag erwischt und so entwickelte sich ein spannendes, wenn auch nicht hochklassiges Spiel. Der SVV gewann den ersten Satz zu 19, Sokol den zweiten zu 21. Zu guter Letzt sollte es also auch noch ein Tiebreak sein. Dieser endete kurioserweise wieder mit einer Aktion von Dirk. Ein von ihm völlig planlos gespielter kurzer Ball in Netzmitte wurde vom Gegner nach Ansicht des Schiedsgerichtes unsauber gespielt und das reichte zum 15:13 im dritten Satz. Uff.

Dass der MSV die Sokoler im dritten Spiel fast 2:0 bezwang und damit den eigenen Präsidenten zum Abstieg genötigt hätte, sollte als Randnotiz noch erwähnt werden.

Die Liga ist Geschichte. Nach einem katastrophalen Start in die Saison mit Platz 8 am dritten Spieltag steigerte man sich kontinuierlich und gab in den letzten drei Spieltagen den dritten Platz nicht mehr her. Der Verlust von Sportfreund Bens an die erste Mannschaft wurde kompensiert, mit Hagen und Steven zwei Nachwuchskräfte fest eingestellt. Dadurch wurde die Personaldecke gestärkt. Diese Saison lief wieder mal etwas runder. Im Mai folgt nun noch die Pokalrunde. Ein letztes mal Motivieren und dann ab in die Karibik oder nach Malle.

Am Finaltag beteiligten sich: Thomas Bartusch, Lutz Leuteritz, Jan Eckhardt, Daniel Herrmann, Steven Richter, Lars Stech und Dirk Drechsler.

© Der Wischer

 

 

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