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Aller Anfang ist schwer (und doch erfolgreich)

Nach einer unglaublich intensiven Vorbereitungssphase auf die Saison 2014/2015… Stop!!! Der Kolumnist hat es sich in dieser Saison zur Aufgabe gemacht, ungeschönt zu berichten. Selten startete der SVV (das mit der zweiten Mannschaft können wir uns ja aus bekannten Gründen sparen) so unvorbereitet in eine Saison. In den letzten Wochen trafen sich maximal vier Aktive zur Trainigseinheit. So konnten kaum mannschaftliche Abläufe eingeübt werden. Durch den Mixcharakter des Freitagstrainings war die Angelegenheit auch nie besonders schweißtreibend. Im Vorjahr hatte man sich auch noch den Stress eines Vorbereitungsturniers in Freiberg auferlegt. Aktuelles Fazit: keine Physis, keine mannschaftliche spielerische Geschlossenheit. Menschlich kannte man sich ja noch aus der letzten Saison…

Unter diesen ungünstigen Voraussetzungen und ohne Leader Lutz rollte man nach Bautzen zum Saisonauftakt gegen Weißenberg und die Vierte vom MSV. Vorbildlich überpünktlich erreichte man die Halle und vertrieb sich die Zeit bei Fachsimpelei und einem ersten Bier. Da im ersten Spiel Weißenberg die Bautzener mit 2:0 besiegte, konnte man erst mal gucken, wie die Anderen in die Saison starten. Bautzen kam in beiden Sätzen nicht an die 20er Punktemarke. Weißenberg dominierte, machte aber dem SVV keine Angst.

Vom Größenverhältnis brauchte sich der SVV nicht verstecken.  Mit Daniel, Thomas und Carsten standen drei Typen auf dem Feld, die den Ball deutlich oberhalb der Netzkante schlagen können. Leider konnte das im ersten Satz nicht so zelebriert werden. Viele technische Fehler (Ursachen s.o.) verhinderten das Entstehen eines Spielflusses. Weißenberg hatte schon zwei Sätze Spielerfahrung in der neuen Saison und das merkte man deutlich. Der SVV lag zeitweise bis zu acht Punkten hinten. Mehr als 21 Punkte gabs nicht. Im zweiten Satz ruckte der SVV an. Man erinnerte sich an gewisse Basics aus der letzten Saison, fand in Angriff und Block immer öfter fast zu Normalform. Diesmal endete der Satz mit 25:21 Punkten. Tiebreak. Der SVV war tonangebend und hatte schnell einen komfortablen Vorsprung bis zum 13. Punkt. Dann trumpfte WB aber auf und legte eine Serie zum 13:12 hin. Kurioserweise halfen dem SVV zwei Fehler von Weißenberg zum Spielgewinn. Ein starker Konkurrent aus der letzten Saison war bezwungen.

Das zweite Spiel ist schnell erklärt. Steffen G. kam ins Zuspiel und damit kam die Wende. Sorry, ich wollte doch sachlich berichten… Die Gegenwehr des MSV hielt sich in Grenzen und der SVV konnte das Spiel dominieren. Es gab aber immer wieder Dellen im Spiel und so konnte sich der SVV nie so klar absetzen, wie es phasenweise verdient gewesen wäre. BZ blieb bei 16 bzw 22 Punkten stecken und der SVV startet mit 4 Punkten in die neue Saison.

Es lief nicht viel rund an diesem Tag. Es bleibt die Aufgabe, sich über Trainingsteilnahme mehr Ordnung und Spielwitz ins Team zu holen. Im schlimmsten Fall, der ja auch so eintreffen wird, trainiert man halt am Spieltag. Talentmäßig haben wirs drauf, der Feinschliff stellt sich unter Wettkampfbedingungen eh am schnellsten ein.

Den neuen Kampfruf (irgendwas mit Urgestein) brüllten: Lars Stech, Steffen Gräubig, Daniel Bens, Carsten Nitsche, Jan Eckhardt, Thomas Bartusch und Dirk Drechsler.

(c) Der Wischer

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